Hartmannbund

Im Osten sind Kliniken gut aufgestellt

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LEIPZIG. Der sächsische Landesverband des Hartmannbundes sieht durch die Bertelsmann-Studie keine Auswirkungen auf die neuen Länder. „Die in der Studie aufgezeigten Probleme an den Kliniken sind vor allem ein westdeutsches Phänomen“, sagte der Vorsitzende des Landesverbands, Dr. Thomas Lipp. „Dies liegt daran, dass die ostdeutschen Länder bereits in den 90er Jahren leistungsstarke und zukunftsfähige Krankenhausstrukturen aufgebaut haben.“

Wenn Kliniken geschlossen werden sollten, schlägt Lipp vor, dass für Patienten und Angehörige die Erreichbarkeit der verbleibenden Krankenhäuser verbessert werden soll. „Hier sind beispielsweise spezielle Hol- und Bringdienste zum Krankenhaus denkbar, wie sie bereits seit langem von Hotelbetreibern oder Reiseveranstaltern angeboten werden“, so Lipp. „Gerade in infrastrukturell benachteiligten Regionen muss nicht nur an die Patienten selbst, sondern auch an ihre Angehörigen, die sie im Krankenhaus besuchen, gedacht werden.“ (sve)

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