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"Integrierte Versorgung ist ein Erfolgsmodell"

BERLIN (ble). Die Bundesregierung sieht die Integrierte Versorgung (IV) als "Erfolgsmodell", dessen Potenziale allerdings noch nicht ausgeschöpft sind.

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So seien die meisten Verträge bislang auf enge Indikationen beschränkt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Grünen.

Zur besseren Überwindung von Schnittstellen in der Versorgung bedürfe es indes einer Entwicklung hin zu umfassenderen Verträgen zur Versorgung von Patienten mit Volkskrankheiten, einer möglichst breiten Abdeckung der Morbidität in einer Region und zu weiter gefassten indikationsbezogenen Verträgen.

Keine Notwendigkeit sieht die Bundesregierung für eine Fortsetzung der Förderung der mittlerweile mehr als 5500 IV-Projekte mit einem Volumen von 784 Millionen Euro. Deren Anschubfinanzierung läuft Ende des Jahres aus. Die Projekte müssten sich grundsätzlich selbst tragen. "Nach nunmehr fast fünfjähriger Förderung müsste dies bei sinnvollen Verträgen gelingen", heißt es in der Stellungnahme.

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