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Verhütung

Iran will freiwillige Sterilisation erschweren

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LONDON. Amnesty International hat Gesetzentwürfe im Iran kritisiert, die die Geburtenrate steigern und eine Abnahme der Bevölkerung verhindern sollen.

Ein Verbot der im Iran weit verbreiteten freiwilligen Sterilisation sowie ein erschwerter Zugang zu Informationen über Verhütung würden Frauen zu "Gebärmaschinen" degradieren, teilte die Menschenrechtsorganisation mit.

Das Parlament hat den Entwürfen zum Teil bereits zugestimmt. "Die vorgeschlagenen Gesetze werden Diskriminierung verankern und Frauen und Kinder in ihren Rechten im Iran um Jahrzehnte zurückwerfen", sagte Hassiba Hadj Sahraoui von Amnesty.

Sie führten zu mehr ungewollten Schwangerschaften und zu mehr gefährlichen Abbrüchen. (dpa)

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