Spahn

Jetzt Staatssekretär bei Schäuble

Veröffentlicht:

BERLIN. Jens Spahn, bisher gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, hat der Gesundheitspolitik am vergangenen Freitag jetzt auch formell Adieu gesagt. Am Freitag wurde er von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble als neuer Parlamentarischer Staatssekretär vorgestellt.

Er zeigte sich davon überzeugt, Spahn werde wie sein Vorgänger im Amt, Steffen Kampeter, dabei helfen, "unsere Politik wie bisher gegenüber Parlament und Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar zu machen", so Schäuble.

Wiederholt hat sich der heute 35-Jährige auch zu ordnungspolitischen Fragen und zur Generationengerechtigkeit positioniert - etwa zum koalitionsintern strittigen Pflegevorsorgefonds. Spahn verabschiedete sich am Donnerstag mit einer Bundestags-Rede zur Krankenhausstruktur-Reform aus der Gesundheitspolitik.

Tenor: Die Strukturen müssten verändert, die Indikationsqualität erhöht, forderte her. "Warum wird in Deutschland regional so unterschiedlich viel operiert?" In den vergangenen Jahren sechs Jahren seien die Krankenhauskosten um 30 Prozent gestiegen, so Spahn. (fst)

Mehr zum Thema

Appell an die Politik

Gesundheitswirtschaft fordert Dekade des Umbaus

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Zeitgenössischer Kupferstich von William T. G. Morton und Kollegen im Massachusetts General Hospital in Boston. Mittels eines Glaskolbens führte Morton die Äthernarkose vor.

© akg-images / picture-alliance

175 Jahre Anästhesie

Triumph über den Schmerz

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit