Kammer Berlin

Jonitz und Wille als Führungsduo im Amt bestätigt

Die Berliner Ärzte setzen auf Konstanz: Dr. Günther Jonitz bleibt Chef der Ärztekammer, sein Vize heißt weiterhin Dr. Elmar Wille.

Julia FrischVon Julia Frisch Veröffentlicht:
Dr. Günther Jonitz

Dr. Günther Jonitz

© K. Friedrich, Ärztekammer Berlin

BERLIN. Mit großer Mehrheit wurden Günther Jonitz und Elmar Wille von der Delegiertenversammlung in ihren Ämtern bestätigt.

Der 56-jährige Chirurg Jonitz und der 66-jährige Augenarzt Wille beginnen damit in der Ärztekammer (ÄK) ihre bereits fünfte Amtszeit, die vier Jahre dauern wird.

Jonitz, der ohne Gegenkandidat vom Marburger Bund aufgestellt wurde, bekam auf der konstituierenden Sitzung des Kammerparlaments 33 von 46 Stimmen, 13 Delegierte stimmten gegen ihn.

Wille von der "Allianz Berliner Ärzte" konnte 30 Stimmen auf sich vereinigen. Er setzte sich gegen Julian Veelken, Facharzt für Neurochirurgie, von der Fraktion Gesundheit durch, der 16 Stimmen erhielt.

ÄK-Präsident Jonitz sah mit der Wahl die "erfolgreiche Arbeit der bewährten Koalition aus Haus-, Fach- und Krankenhausärzten" bestätigt.

Wille bezeichnete als wichtigste Themen, um die sich der Vorstand in den nächsten Jahren zu kümmern habe, den Erhalt der Freiberuflichkeit, die freie Arztwahl, den Zugang zur Ärzteversorgung für alle Ärzte und die Wahrung des Facharztstandards in allen ärztlichen Tätigkeitsfeldern.

Neu im Vorstand der Ärztekammer sind der Unfallchirurg Dr. Thomas Werner (von der Liste Marburger Bund), der Gynäkologe Dr. Uwe Torsten (Hartmannbund) sowie die Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin Bettina Linder (Hausärzte in Berlin).

Bestätigt als Vorstandsmitglieder wurden Professor Dr. Harald Mau (Allianz Berliner Ärzte), Dr. Peter Bobbert (Marburger Bund), Dr. Regine Held (Allianz Berliner Ärzte), Dr. Werner Wyrwich (Marburger Bund) und Dr. Bernd Müller (Allianz Berliner Ärzte).

Zuvor hatten die Delegierten die Verkleinerung des Vorstands von elf auf zehn Mitglieder beschlossen.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vergleich Mensch und Maschine

Sprachmodelle bei der Diagnosestellung Ärzten wohl oft ebenbürtig

Muskuloskelettale Erkrankungen

Was bringt Kinesiotaping?

Lesetipps
Ein Kardiologe verwendet einen Schlauch für die Radiofrequenzkatheterablation eines Patienten mit Vorhofflimmern.

© romaset / stock.adobe.com

Nach Katheterablation

Kontrolle von Risikofaktoren schützt vor Vorhofflimmern-Rezidiven

Diabetischer Fuß mit Ulkus

© Brauer / stock.adobe.com

Innovative Therapieansätze

Mit Fischhaut gegen den diabetischen Fuß