Krankenkassen

KBV kritisiert Ärztegesetz

BERLIN (sun). Nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) geht die von der schwarz-gelben Koalition geplante spezialärztliche Versorgung zulasten der ambulanten Grundversorgung.

Veröffentlicht: 29.06.2011, 16:29 Uhr

Der Entwurf des Versorgungsgesetzes sehe eine "einseitige Bereinigung" vor. "Es kann nicht sein, dass die Gesamtvergütung auch für diejenigen Ärzte sinkt, die gar keine spezialärztlichen Leistungen erbringen werden", sagte KBV-Chef Dr. Andreas Köhler.

Dagegen würden die DRG-Erlösbudgets der Krankenhäuser nicht bereinigt: "Das sind keine fairen Wettbewerbsbedingungen", so Köhler.

Damit sei das Ziel - gleiche Wettbewerbschancen für Vertragsärzte und Krankenhäuser herzustellen - bisher nicht erfüllt.

Zudem solle künftig die Abrechnung direkt mit den Kassen erfolgen, KVen würden ausgeschlossen. Auch das müsse korrigiert werden, forderte Köhler.

Mehr zum Thema

COVID-19-Pandemie

Neue Corona-Testverordnung ab Dezember

Exklusiv Hausarzt berichtet

Krankenkassen schmettern DiGA-Rezepte teils ab

Qualitätskongress diskutiert über Corona-Krise

Reinhardt: Weniger Kontakte sind hilfreich!

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ein Schild weist auf ein Corona-Testzentrum hin. Neue Regelungen sollen zum 1. Dezember kommen.

COVID-19-Pandemie

Neue Corona-Testverordnung ab Dezember

Check von und Lunge und Herz: Bei COPD-Patienten, die eine relevante kardiovaskuläre Erkrankung aufweisen, ist das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe deutlich erhöht.

Schwere Verläufe

Pneumologen definieren COVID-19-Risiken für Lungenkranke

Eigentlich sollte der DiGA nach einer ärztlichen Verordnung nichts mehr im Wege stehen – in der Praxis treten aber noch vereinzelt Probleme mit den Krankenkassen auf.

Exklusiv Hausarzt berichtet

Krankenkassen schmettern DiGA-Rezepte teils ab