Wiedereinstieg

KVWL hat die Spendierhosen an

Veröffentlicht:

Wer bei der KV Westfalen-Lippe Wiedereinstiegsseminare absolviert und anschließend eine ambulante Tätigkeit im KV-Bezirk aufnimmt, bekommt die Kursgebühren erstattet.

KÖLN (iss). Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hofft, über Wiedereinsteigerseminare Ärzte für die ambulante Versorgung gewinnen zu können.

Die KVWL unterstützt das Angebot der Fortbildungsakademie offensiv und bietet Interessierten ein kleines Schmankerl: Wer im Anschluss eine ambulante Tätigkeit in Westfalen-Lippe aufnimmt, erhält von der KVWL die Kursgebühren erstattet.

Die Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der KVWL bietet seit 2002 Seminare für Ärzte an, die nach Familienpause, Arbeitslosigkeit oder einer anderen Unterbrechung wieder in den ärztlichen Beruf einsteigen wollen.

Die Seminare dauern je eine Woche im Herbst und eine Woche im Frühjahr. Zu Beginn zählten sie rund 50 Teilnehmer, dann ging die Zahl auf 40 und zurzeit auf 30 zurück.

Hospitationen in Praxis und Klinik

In den Veranstaltungen werden die Teilnehmer zum einen in den verschiedenen medizinischen Disziplinen auf den aktuellen Stand des Wissens gebracht.

Darüber hinaus erhalten sie Informationen über berufspolitische und berufsrechtliche Themen sowie zu spezifischen Bereichen der vertragsärztlichen Versorgung. Im Anschluss können die Ärzte die theoretischen Kenntnisse bei Hospitationen in Arztpraxen und Kliniken vertiefen.

"Wir sehen die Seminare als eine Möglichkeit, der Nachwuchs-Problematik im ambulanten Sektor zu begegnen", sagt der KVWL-Vorsitzende Dr. Wolfgang-Axel Dryden der "Ärzte Zeitung".

Die KV habe die Veranstaltungen zwar immer gefördert, verstärke jetzt aber ihr Engagement, sagt er. Dazu gehört das Angebot der Kostenübernahme. Die Teilnehmergebühren betragen zwischen 945 und 1145 Euro.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?