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Kampagne für Baby-Schlafsack läuft gut an

DÜSSELDORF (akr). In Nordrhein-Westfalen haben drei Monate nach dem Start der von Landesgesundheitsministerium und Krankenhausgesellschaft initiierten Babyschlafsack-Kampagne zur Senkung der Säuglingssterblichkeit 38 von 160 in Frage kommenden Kliniken ihre Teilnahme zugesagt.

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Weitere 19 Krankenhäuser haben nach Angaben des Ministeriums Informationsmaterial angefordert, das sie an Eltern weitergeben wollen. "Das ist ein durchaus erfreulicher Start", sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). "Aber: Wir können und wollen noch besser werden."

Im vergangenen Jahr starben in NRW 728 Kinder im ersten Lebensjahr, sechs Prozent mehr als 2006. Die Säuglingssterblichkeit ist im bevölkerungsreichsten Bundesland im Vergleich zu 1980 zwar um fast 70 Prozent gesunken, liegt aber immer noch über dem Bundesdurchschnitt.

In NRW sterben fünf von 1000 lebendgeborenen Säuglingen, im Bundesdurchschnitt sind es vier. "Der plötzliche Säuglingstod ist dabei die häufigste Todesursache", sagte Laumann. Zu den Risikofaktoren gehören Überhitzung und Überdeckung des Babys, was Eltern mit speziellen Babyschlafsäcken vermeiden können. Ziel der Kampagne ist, dass Kliniken diese Schlafsäcke einsetzen und Eltern zur Nutzung bewegen.

Außerdem sollen Mütter und Väter die Faltblätter "Sicherer Schlaf für mein Baby" und "Der sichere Babyschlafsack" mit Informationen zur Auswahl beim Kauf erhalten. Bislang nutzen nur 20 Prozent aller Kliniken in NRW Babyschlafsäcke.

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