Langzeitbeatmung

Klinik und AOK kooperieren bei Entwöhnung

Veröffentlicht:

KREFELD. Eine spezielle stationäre Entwöhnungstherapie kann langzeitbeatmeten Patienten ein Leben ohne Beatmungsgerät ermöglichen. Das zeigt das Modellprojekt „Lebensluft“ des Helios Klinikums Krefeld und der AOK Rheinland/Hamburg. „Lebensluft“ setzt auf eine intensive multiprofessionelle Versorgung von langzeit-invasiv-beatmeten Patienten auf einer besonders ausgestatteten Station des Krankenhauses.

Das Konzept umfasst therapeutisch aktivierende Pflege, Atem-, Physio-, Ergo- und Logopädie. Ziel ist es, die Erkrankten zu mobilisieren, ihre Muskulatur zu stärken, sie psychisch zu stabilisieren und ihnen wieder ein geregeltes Alltagsleben zu ermöglichen. Seit Mitte 2016 wurden 145 Patienten auf diese Weise versorgt. 87 von ihnen konnten selbstständig atmend ohne Geräteunterstützung nach Hause entlassen werden. Das Helios Klinikum will die Kapazitäten jetzt von zehn auf 20 Therapieplätze erweitern. (iss)

Mehr zum Thema

Einweg-E-Zigaretten beliebt

Trend zum Nichtrauchen hält bei Jugendlichen an

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

Suizidgedanken unter Semaglutid? Studie gibt Entwarnung

Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests