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Kliniken im Norden erwarten noch härtere Zeiten

KIEL (di). Krankenhäuser in Schleswig-Holstein erwarten weitere finanzielle Einbußen und als Folge eine Ausdünnung der Personaldecke. Grund sind die vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen, wonach die Krankenhausvergütungen 2012 nur um maximal 1,48 Prozent steigen werden.

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"Diese Preissteigerung wird hinten und vorne nicht reichen", sagte die Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH), Landespastorin Petra Thobaben.

Die KGSH verweist in diesem Zusammenhang auf steigende Kosten, auch auf aktuelle Lohnforderungen der Ärzte in den Krankenhäusern.

Die Höhe der Krankenhausvergütung basiert auf der Veränderungsrate, die das Bundesgesundheitsministerium jüngst bekannt gegeben hat. Diese ergibt sich aus den Einnahmesteigerungen, die die Krankenkassen aus den Mitgliedsbeiträgen im vergangenen Jahr erzielt haben und liegt bei 1,98 Prozent.

Kürzung gesetzlich festgelegt

Der Gesetzgeber hat eine Kürzung von 0,5 Prozent auf die Veränderungsrate festgelegt, sodass die Krankenhausvergütung nur um 1,48 Prozent steigen darf. Folge wird nach Ansicht der Klinikvertretung ein Personalabbau sein, obwohl die Kliniken ihre Mitarbeiter schon heute an der Belastungsgrenze sehen.

Thobaben erinnerte an die Demonstration von Klinikbeschäftigten Ende August in Kiel. Die KGSH fordert, die Kürzung der Veränderungsrate um 0,5 Prozent zurückzunehmen.

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