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Kliniken und Vertragsärzte besser verzahnt

MÜNCHEN (sto). Krankenhäuser in Bayern wollen eine bessere Zusammenarbeit mit den Vertragsärzten. An einer engeren Verzahnung von ambulanter und stationärer Ver-sorgung führe kein Weg vorbei, erklärte der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), Siegfried Hasenbein.

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Gut versorgt werden - das erwarten Patienten.

Gut versorgt werden - das erwarten Patienten.

© Foto: bilderboxwww.fotolia.de

"Die beschränkten finanziellen Mittel im Gesundheitswesen, die absehbare Personalknappheit vor allem im ärztlichen Bereich und nicht zuletzt die Möglichkeit, den Patienten eine Versorgung der kurzen Wege aus einer Hand anzubieten" seien zwingende Gründe für mehr Kooperation, erklärte Hasenbein bei einer Arbeitstagung der BKG im Klinikum Weiden, an der die Leiter der 35 bayerischen Großkliniken teilnahmen. Hasenbein bedauerte, dass die "derzeitig hitzige Auseinandersetzung um die Arzthonorare" eine sachliche Diskussion um Versorgungskonzepte der Zukunft verhindere.

Bei ihrer Arbeitstagung machten die Vorstände der 35 bayerischen Großkrankenhäuser nach Darstellung der BKG deutlich, dass man die niedergelassenen Ärzte als wichtigste Partner der Kliniken nicht verdrängen wolle, sondern ein sich ergänzendes Miteinander anstrebe. Die Patienten bevorzugten immer öfter eine fachübergreifende abgestimmte Behandlung. Besonders im ländlichen Raum seien Kooperationen notwendig, um eine flächendeckende fachärztliche Versorgung aufrechtzuerhalten, hieß es.

Zugleich kritisierten die Klinik-chefs die Umsetzung der jüngsten Krankenhausfinanzierungsreform. Die von der Bundesregierung Anfang des Jahres beschlossene Finanzhilfe sei bei den Krankenhäusern immer noch nicht angekommen.

Bereits am 2. April hätten sich die Spitzenverbände von Krankenkassen und Krankenhäusern auf Bundesebene darauf geeinigt, dass die Kliniken in diesem Jahr eine zusätzliche Erhöhung der Behandlungspreise um 2,08 Prozent erhalten. Damit sollte zumindest die Hälfte der in diesem Jahr überdurchschnittlich hohen Tarifsteigerungen ausgeglichen werden, teilte die Bayerische Krankenhausgesellschaft mit. In Bayern hätten die Krankenkassen dieser Erhöhung jedoch nicht zugestimmt.

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