Hausarztverträge

Koalition will Paragraf 73b flexibilisieren

Veröffentlicht:

BERLIN. Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung sollen wieder einen flexibleren Rechtsrahmen bekommen. Die engen Vorgaben für die Wirtschaftlichkeit, wie sie in Paragraf 73b Absatz 5a kodifiziert sind, sollen nach einem Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen zum 14. SGB V-Änderungsgesetz entfallen. Darüber berät am Mittwoch der Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Die von der schwarz-gelben Vorgängerkoalition beschlossene Restriktion galt für alle neuen Hausarztverträge ab dem 22. September 2010 sowie für die Verlängerung von Altverträgen. Für Vergütungsvereinbarungen war danach der Grundsatz der Beitragssatzstabilität zu beachten; das galt als erfüllt, wenn in 73b-Verträgen die KV-Pauschalvergütung zum Maßstab genommen wurde.

Nach jetzigen Planungen können die 73b-Partner flexibel Wirtschaftlichkeitskriterien und Sanktionen vereinbaren. Ferner müssen DMP, soweit sie die hausärztliche Versorgung betreffen, Bestandteil von 73b-Verträgen sein. (HL)

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Tendenz weiter nach oben: Mit bis zu 400.000 Infektionen durch Omikron pro Tag rechnen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und RKI-Präsident Lothar Wieler (l.).

© Wolfgang Kumm / dpa

Neue Testverordnung

PCR-Tests: Details zur Priorisierung kommen nächste Woche

Für Frauen gelten andere Impfregeln als für Männer, etwa beim Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Djomas / stock.adobe.com

Neue STIKO-Empfehlungen

Welchen Impfschutz junge Frauen brauchen

Erst lokale Modellprojekte zur Grippeimpfung, jetzt bundesweit mit COVID-Vakzinen am Start: Die Apotheker haben erfolgreich einen Fuß in die ambulante Versorgung gesetzt.

© David Inderlied/picture alliance

Impfkampagne

Apotheker ready für die Corona-Impfung to go