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Reform der Pflegeberufe

Kompromiss droht erneut zu kippen

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BERLIN. Der Verband der Pflegedirektoren an den Unikliniken (VPU) bangt um den koalitionsinternen Kompromiss zur Reform der Pflegeberufe. Auslöser sind die Formulierungshilfen des Bundesgesundheitsministeriums. Das Portal BibliomedPflege hatte am Montag berichtet, dass darin nicht mehr von einem automatischen Übergang in die generalistische Pflegeausbildung die Rede sei. Vielmehr sollen die federführenden Ministerien dazu im Jahr 2024 neue Vorschläge erarbeiten.

"Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle beruflich Pflegenden", sagte VPU-Vorstand Rantzsch zur "Ärzte Zeitung". Ursprünglich sollte der Übergang dann vollzogen werden, wenn in sechs Jahren mehr als 50 Prozent der Schüler die Generalistik wählen. (wer)

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