Leitartikel zum Dauerpatienten PKV

Kreative Therapien mit Langzeitwirkung gesucht

Mit einer Reform nach der anderen wurde jahrelang versucht, die Schwächen der GKV zu beheben. Jetzt verliert auch die PKV an politischer Rückendeckung. Lösungen müssen gefunden werden, bevor der Rückhalt gänzlich schwindet.

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:
Wohin wird die Reise für PKV und GKV künftig gehen? Bislang wagt diese Frage niemand abschließend zu beantworten.

Wohin wird die Reise für PKV und GKV künftig gehen? Bislang wagt diese Frage niemand abschließend zu beantworten.

© cirquedesprit / fotolia.com

Die private Krankenversicherung (PKV) erlebt zurzeit ein Interesse bislang nicht bekannten Ausmaßes. Auf das öffentliche Augenmerk könnte die Branche allerdings gut verzichten, richtet es sich doch gezielt auf Schwachpunkte.

Immer wieder gibt es Berichte über hohe Beitragsanpassungen oder Schwierigkeiten beim rechtlich verbrieften Tarifwechsel der Kunden. Manche Auguren malen bereits das Ende der PKV an die Wand, befeuert nicht zuletzt durch die Diskussion über die von SPD, Grünen und Linken favorisierte Bürgerversicherung.

Auch wenn sich die Gegner des dualen Krankenversicherungssystems bei der Bundestagswahl nicht durchsetzen, werden sich die Rahmenbedingungen für die Branche ändern. Selbst in der Union gibt es Stimmen, die die Perspektive langfristig in einem einheitlichen Versicherungsmarkt sehen. Stichwort Konvergenz der Systeme.

Eins ist deshalb klar: Ein "Weiter so wie bisher" kann nicht die richtige Strategie für die Zukunft der Branche sein. Sie habe nur dann eine Chance, wenn sie ihre Schwächen in den Griff bekommt und sich wandelt. Das geben inzwischen auch PKV-Manager zu ...

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