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Bewegung im Alltag bis hin zum Spitzensport

Bundesregierung legt Entwicklungsplan für Bewegung und Sport vor

Neue Sporträume, mehr Mobilität, Stärkung des Ehrenamts: Mit ihrem Entwicklungsplan Bewegung und Sport will die Bundesregierung auch zu einem gesünderen Lebensstil beitragen.

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Berlin. Die Bundesregierung hat am Freitag ihren Entwicklungsplan Bewegung und Sport vorgelegt. Kern des Entwicklungsplans seien insgesamt neun Leitsätze für eine „begeisternde und lebensbejahende Sport- und Bewegungskultur“, wie die federführenden Ministerien für Inneres sowie für Gesundheit mitteilten.

Dabei solle jede Leistung zählen, angefangen von der Bewegung im Alltag bis hin zum Spitzensport, hieß es. Mit dem Entwicklungsplan wolle der Bund seinen Teil dazu beitragen, um die Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport zu verbessern und einen gesundheitsförderlichen und aktiven Lebensstils zu unterstützen.

Probates Mittel gegen Zivilisationskrankheiten

Gesundheitsminister Karl Lauterbach betonte, Sport und körperliche Aktivität seien die „beste Medizin“. Bewegung im Alltag und Sport wirkten positiv auf die Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Depressionen und der Entstehung von Diabetes – das sei wissenschaftlich belegt, so der SPD-Politiker. Kein Medikament habe eine solche Anwendungsbreite, um Gesundheit zu erhalten und Zivilisationskrankheiten zu vermeiden.

In einem nächsten Schritt soll der Entwicklungsplan mit den Ländern, den kommunalen Spitzenverbänden und dem organisierten Sport fortentwickelt werden, um insbesondere den Breitensport stärker zu fördern. Dies falle in die Zuständigkeit der Länder, hieß es aus den beiden Bundesministerien. (hom)

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