Manche Leistungen bleiben außerhalb der Budgets

BERLIN (HL). Auch nach der Honorarreform gilt: Die meisten Leistungen sind begrenzt. Aber davon gibt es wichtige Ausnahmen wie beispielsweise Prävention und Früherkennung.

Veröffentlicht:

Von vornherein klar war dies nicht. In den Verhandlungen wollten die Kassen alle ärztlichen Leistungen und Vergütung unter das morbiditätsbedingte Budget ziehen. Am Ende obsiegte die KBV. Präzise wurden dabei etliche Leistungen definiert, die nicht über die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung und somit mengenmäßig begrenzt vergütet werden.

Damit bleibt es dabei, dass Leistungen wie Prävention unbegrenzt in der Menge zu einem festen Punktwert bezahlt werden. Dieser Punktwert leitet sich aber aus dem Orientierungspunktwert von 3,5 Cent ab und ist in einer KV für alle Kassen und Leistungen einheitlich. Bislang wurde Prävention durchweg besser honoriert. Das wird näherungsweise durch eine Anpassung der Punktmengen im EBM erreicht.

Über diese und weitere Details der Ende vergangener Woche im Erweiterten Bewertungsausschuss gefassten Beschlüsse informiert Sie die "Ärzte Zeitung" in einer heute beginnenden Serie.

Lesen Sie dazu auch: Etliche Leistungen bleiben ohne jedes Budget

Mehr zum Thema

SPD-Rechtsexpertin

Cannabis-Legalisierung in zwei Schritten

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Fehlende Wirksamkeit gegen aktuelle SARS-CoV-2-Varianten

FDA zieht Zulassung für Evusheld® vorläufig zurück