Berufspolitik

Medi beklagt bei Facharztverträgen schleppenden Start

STUTTGART (fst). Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner hat Hausärzte, die am AOK-Hausarztvertrag teilnehmen, aufgefordert, sie mögen Patienten auch in die Facharztverträge einschreiben.

Veröffentlicht: 12.05.2011, 15:56 Uhr

Die Einschreibung in die Facharztverträge für Kardiologie und Gastroenterologie verlaufe "aus vielen Gründen schleppend", heißt es in einem Rundschreiben von Medi. Hausarztverträge würden nur dann erhalten bleiben, "wenn es auch funktionierende Facharztverträge gibt".

Hausärzte sollten daran ein Eigeninteresse haben, "weil jede beteiligte Hausarztpraxis in 2010 durchschnittlich etwa 25.000 Euro mehr Honorar durch die Hausarztverträge erzielt hat". Hausarztverträge als "Insellösung" hätten keine Zukunft, prophezeit Baumgärtner.

Der Medi-Chef kündigte an, dass der Facharztvertrag Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie kurz vor dem Abschluss stehe. Dieser Vertrag werde von der AOK und der Bosch BKK angeboten.

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