Mehr Kooperation senkt Sterblichkeit bei Frühgeburten

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LEIPZIG (tra). Frühgeburten haben in Leipzig deutlich weniger schwerwiegende Folgen als in Dresden oder Chemnitz. Das ergab ein Vergleich der Arbeitsgruppe für Qualitätssicherung in der Perinatologie und Neonatologie bei der sächsischen Landesärztekammer (SLAEK).

Das betrifft außer der Sterblichkeit auch Hirnblutungen, chronische Lungenerkrankungen und Netzhautschäden, so der Leiter der Geburtsmedizin am Leipziger Universitätsklinikum, Dr. Holger Stephan. "Wir hatten in den vergangenen Jahren kein einziges Kind mit schweren Hirnblutungen und kein einziges Kind ist blind geworden", teilte Stephan mit.

Als ursächlich für die vergleichsweise positiven Zahlen nennt das Klinikum das Zusammenwirken von niedergelassenen Ärzten und anderen Häusern. Dadurch wurden Frauen mit drohenden Frühgeburten vor der Entbindung an das Frühgeborenenzentrum überwiesen.

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