Arzneimittelpolitik

NRW-Minister übt scharfe Kritik an Apothekern

Veröffentlicht:

KÖLN (iss). Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Apotheker aufgefordert, stärker ihre Kernkompetenzen in den Vordergrund zu stellen.

"Manchmal bekommt man den Eindruck, dass Apotheken sich weniger als Ort der Arzneimittelabgabe präsentieren, sondern eher als Geschäft für Kosmetik- und Wellnessprodukte", sagte Laumann bei einer Veranstaltung des Apothekerverbandes Nordrhein. Medikamente seien ein besonderes Gut, Apotheken kein "x-beliebiges Ladengeschäft, sagte er. "So sollte es auch bleiben."

Der Minister forderte die Apotheker auf, verstärkt auf die Belange älterer Menschen einzugehen. Auch die Prävention sei wichtig. "Hier könnten Apotheken mehr leisten, denn sie verfügen über gut ausgebildetes Personal, sprechen viele Menschen an und haben einen hohen Vertrauensbonus."

Mehr zum Thema

Positives Votum für Zulassung

Klassischer Corona-Totimpfstoff für Europa in Sicht

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Applaus im Bundestag: Der umstrittene Paragraf 219a ist Geschichte. Es ist höchste Zeit, das Misstrauen in Frauen und das Misstrauen in Ärztinnen und Ärzte, das in Paragraf 219a zum Ausdruck kommt, zu beenden, betonte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP). 

© Fotostand / Reuhl / picture alliance

Update

Paragraf 219a gestrichen

Bundestag kippt das Werbeverbot für Abruptio

Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?