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NRW-Ministerium soll mehr Druck bei Pflegereform machen

KÖLN (iss). Die nordrhein-westfälische Landesregierung soll auf Bundesebene Druck machen für eine Reform der Pflegeversicherung. Das fordert der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg Wilfried Jacobs.

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Er kritisiert die Verschiebung der Reform auf das Jahr 2012. "Das Problem duldet keinen Aufschub", sagte Jacobs im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

NRW sei mächtig genug, dass Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) das FDP-geführte Bundesgesundheitsministerium vor sich her treiben könne, glaubt er.

"Ich habe wenig Hoffnung, dass die FDP zu einer kreativen Denkfabrik in Sachen Pflegeversicherung mutiert", so Jacobs.

Paritätische Finanzierung soll erhalten bleiben

Er schätzt, dass die Reform mit besseren Leistungen für Demenzkranke und einem neuen Pflegebegriff die Beiträge zur Pflegeversicherung um mindestens 0,6 Prozentpunkte erhöhen wird.

Er fordert, dass die paritätische Finanzierung erhalten bleibt und spricht sich gegen eine zweite Säule aus, die allein von den Versicherten finanziert wird.

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