Krankenhausgesellschaft

Nächste bürokratische Hürde für ASV?

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DÜSSELDORF. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt vor einem Rückschlag für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV). "Zurzeit laufen 700 teilnehmende Kliniken Gefahr, ihre Zulassung zu verlieren", warnte DKG-Präsident Thomas Reumann beim Deutschen Krankenhaustag in Düsseldorf.

Der Grund für die Befürchtung: 2017 laufen die dreijährigen Übergangsfristen für die ersten ASV-Bereiche aus, dazu gehören die gastrointestinalen Tumoren oder die Tumoren der Bauchhöhle. Nach Einschätzung von Reumann macht es keinen Sinn, dass die bereits aktiven Kliniken jetzt neue Zulassungsverfahren mit rund 3000 Seiten umfassenden Anträgen durchlaufen müssen. "Es muss überprüft werden, ob diejenigen, die einen guten Job gemacht haben, sich diesen Prozeduren nochmals unterwerfen müssen", forderte er. Die DKG werde sich für einen vollständigen Bestandsschutz für alle bereits nach altem Recht zugelassenen ASV-Einrichtungen stark machen, kündigte Reumann an. (iss)

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