Patienten

Nebenwirkungen jetzt online melden

Startschuss: Patienten können jetzt unerwünschte Arzneimittelwirkungen online melden. BfArM und PEI haben die Webseite freigeschaltet.

Veröffentlicht:
Ein Screenshot der Webseite, auf der Patienten die Nebenwirkungen melden können.

Ein Screenshot der Webseite, auf der Patienten die Nebenwirkungen melden können.

© Thorsten Schaff

BONN (cw). Die Zulassungsbehörden BfArM und PEI haben ihre im Sommer angekündigte Website, auf der Patienten unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) oder Impfreaktionen melden können, jetzt testweise freigeschaltet.

Damit wolle man europäischen Bestrebungen entgegenkommen, direkten Nebenwirkungsmeldungen durch Patienten mehr Bedeutung einzuräumen, erklärt das BfArM.

"Unbekannte Nebenwirkungen könnten gegebenenfalls früher als bisher erkannt und soweit erforderlich Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet werden", lautet die Begründung der Zulassungsbehörde für das Online-Angebot.

Unter der Adresse www.verbraucher-uaw.pei.de können UAWs verschlüsselt den Behörden übermittelt werden. Dabei sind auch persönliche Kontaktdaten anzugeben, die jedoch vertraulich behandelt werden, heißt es.

"Bei der bloßen Meldung soll es nicht bleiben. Ausdrücklich werden Besucher der Website darauf hingewiesen, "mit möglichen Nebenwirkungen zur weiteren Diagnose und Therapie unverzüglich den behandelnden Arzt zu kontaktieren".

Schlagworte:
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ulrike Elsner

© Rolf Schulten

Interview

vdek-Chefin Elsner: „Es werden munter weiter Lasten auf die GKV verlagert!“