Neue Thüringer Regierung will junge Ärzte fördern

Förderprogramme für junge Ärzte, ein Präventionsgesetz und eine Stärkung der Palliativ-Versorgung - das sieht der Vertrag der großen Koalition in Thüringen vor.

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ERFURT (tra). Die Weichen in der Gesundheitspolitik in Thüringen sind für die kommenden fünf Jahre gestellt. In ihrem am Mittwoch vorgestellten Koalitionsvertrag bekennen sich die Regierungsparteien CDU und SPD zur flächendeckenden hausärztlichen Versorgung.

Um trotz demografischen Wandels einer Unterversorgung vorzubeugen, soll das Stipendienprogramm für Medizinstudenten fortgeführt werden. Die Koalitionsparteien streben einen Einkommensausgleich während der Ausbildungszeit zum Hausarzt an - konkretere Angaben dazu nennen CDU und SPD nicht.

Die künftige Landesregierung will auch auf Bundesebene die Diskussion uim ein Präventionsgesetz neu anschieben. Dieser Vorstoß trägt die Handschrift der Noch-Gesundheitsministerin und künftigen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Im Januar hatte Lieberknecht in der "Ärzte Zeitung" erklärt, mit einem Präventionsgesetz "gäbe es eine verbindlichere Basis".

Beide Parteien wollen sich auch verstärkt für die Palliativ-Versorgung einsetzen. Auch eine Wahlkampfforderung der Linken findet sich in dem Papier: Die öffentlichen Gesundheitsdienste sollen gestärkt werden. Der Vertrag ist in beiden Parteien auf Zustimmung gestoßen. In Regionalkonferenzen will die SPD die interne Kritik an einer Koalition mit der CDU beilegen.

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