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Neuer Modellstudiengang für Gesundheitsberufe

Das Land Nordrhein-Westfalen baut das akademische Ausbildungsangebot für nicht-medizinische Gesundheitsberufe aus.

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Nordrhein-Westfalen will die Weiterentwicklung der Gesundheitsfachberufe voran treiben.

Nordrhein-Westfalen will die Weiterentwicklung der Gesundheitsfachberufe voran treiben.

© vege / fotolia.com

KÖLN (iss). Die Fachhochschule Münster hat vor kurzem die Genehmigung für einen Modellstudiengang "Therapie- und Gesundheitsmanagement" für Logopäden und Physiotherapeuten erhalten.

Münster ist der fünfte Standort eines Modellvorhabens zur Weiterentwicklung der Gesundheitsfachberufe. "Wir sind damit bundesweit Vorreiter bei der Erprobung der akademischen Ausbildung im Bereich der Gesundheitsfachberufe", sagte die Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium Marlis Bredehorst anlässlich der Übergabe des Genehmigungsbescheids für die Fachhochschule Münster.

Durch die Entwicklung zukunftsfähiger Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wolle Nordrhein-Westfalen sicherstellen, dass sich genügend Menschen für die Arbeit im Gesundheits- und Pflegebereich entscheiden, stellte Bredehorst klar. Dabei sei es wichtig, die Gesundheitsfachberufe attraktiv zu gestalten.

"Wir brauchen auch eine akademische Ausbildung in diesem Bereich, um eine gute Versorgung mit pflegerischen und gesundheitsbezogenen Leistungen sicherzustellen", so Bredehorst. Absolventen des Studienganges werden zum Beispiel befähigt, sowohl die patienten- und klientenzentrierte Perspektive und die Perspektive der Organisation im therapeutischen Handeln gleichermaßen zu berücksichtigen.

Die Erfahrungen im Modellvorhaben sollen auch dazu dienen, die jeweiligen Berufsgesetze weiterzuentwickeln und die Veränderungen in der Versorgungslandschaft entsprechend anzupassen.

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