Berufspolitik

Niedrigere Barrieren für Nicht-EU-Ärzte

BERLIN (HL/dpa). Die Bundesregierung will die Hürden für die Beschäftigung von Ärzten und Ingenieuren aus dem Nicht-EU-Ausland senken, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Veröffentlicht: 24.06.2011, 05:00 Uhr

Umstritten ist, ob die Einkommensgrenze von derzeit 66.000 auf 40.000 Euro Jahresgehalt gesenkt werden soll. Primär will die Regierung aber Potenziale am heimischen Arbeitsmarkt nutzen.

Insgesamt arbeiten in Deutschland 21.650 Ärzte aus dem Ausland, knapp 10.000 kommen nicht aus der EU. Ihr Anteil in der ambulanten Versorgung ist klein.

Nach einer Studie der GfK-Marktforschung ist jeder vierte ausländische Arzt oder Naturwissenschaftler bereit, außerhalb seiner Heimat zu arbeiten. Ob das genutzt wird, hängt von Anreizen ab, die deutsche Arbeitgeber bieten.

Lesen Sie dazu auch den Standpunkt: Wir müssen uns selbst helfen!

Mehr zum Thema

Gesetzgebung

Bundesrat winkt Apothekenreform durch

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Keine Lust aufs Essen? Übelkeit und Geschmacksverlust deuten bei Kindern eher auf COVID-19 als Atemwegssymptome.

Corona-Splitter

Die COVID-19-Symptome bei Kindern

Die Apothekenreform ist in trockenen Tüchern, die ABDA lobt sie als Beitrag zu einer „zukunftsfähigen Arzneimittelversorgung“.

Gesetzgebung

Bundesrat winkt Apothekenreform durch

Gesundheitsminister Spahn während der Debatte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Bundestag. Die Reaktionen sind zwiespältig.

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an