Ob Arbeitszeit oder Apothekenmärkte - neue EU-Kommissare

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BRÜSSEL (spe). Der 43-jährige ungarische Ökonom László Andor soll in der EU-Kommission das Ressort für Beschäftigung und Soziales übernehmen. Er ist dann unter anderem verantwortlich für EU-Regelungen zur Arbeitszeitgestaltung sowie für die europäische Krankenversichertenkarte. Andor studierte Wirtschaftswissenschaften und ist Professor an der Budapester Universität für Wirtschaftswissenschaft und Öffentliche Verwaltung. Seit 2005 sitzt er im Verwaltungsrat der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Das auch aus deutscher Sicht wichtige Amt des EU-Kommissars für Binnenmarkt und Dienstleistungen wird der französische Europaabgeordnete Michel Barnier innehaben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hätte den Posten gerne mit dem scheidenden baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger besetzt. Nun aber muss der französische konservative Spitzenpolitiker dieses schwierige Portfolio mit Leben füllen. Barnier wird den Iren Charlie McCreevy ablösen, der sich unter anderem dafür eingesetzt hat, den Apothekenmarkt zu liberalisieren.

Der Franzose ist allerdings kein Neuling in der EU-Kommission. Unter Romano Prodi war er bereits als Kommissar für Regionalpolitik und institutionelle Reformen zuständig. Darüber hinaus hat er die Brüsseler Behörde im Europäischen Konvent vertreten, dessen Aufgabe die Ausarbeitung des Vertrags für eine EU-Verfassung war.

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