Pflege

Pflegerat kritisiert Gutachten

Veröffentlicht:

BERLIN. Kritik am Bericht des Expertenbeirates zur Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs hat der Deutsche Pflegerat (DPR) geübt.

Dass das Gesundheitsministerium keine Vorgaben zur künftigen finanziellen Ausstattung der gesetzlichen Pflegeversicherung gemacht habe, sei für die Arbeit des Beirates von Anfang an ein Problem gewesen.

Der Pflegerat vermisst ferner den politischen Willen, die auf verschiedene Sozialgesetzbücher verteilten Regelungen zur Pflege zusammenzuführen.

Der bislang nur als Entwurf vorliegende Bericht bestätige die Befürchtung des Pflegerats, dass der Beirat vom Bundesgesundheitsminister lediglich als "taktische pflegepolitische Beschäftigungstherapie für alle Beteiligten der Pflegeszene" einberufen worden sei, heißt es in einer Mitteilung des DPR.

Der Pflegerat ist in dem 50-köpfigen Fachgremium vertreten, das den Bericht erstellt hat.es keine Vorgaben zur finanziellen Ausstattung der gesetzlichen Pflege

"Wir haben die Sorge, dass eine Pflegereform, die diesen Namen verdient, auf die lange Bank geschoben wird," klagte DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus.

Die Koalition hat mit dem Pflegeneuordnungsgesetz erstmals finanzielle Hilfen für an Demenz erkrankte Menschen, eingeführt. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff gilt als Voraussetzung, Demenzkranke endgültig Pflegebedürftigen gleichzustellen, die an körperlichen Gebrechen leiden. (af)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Mortimer Graf zu Eulenburg 17.06.201317:10 Uhr

Ach ja, die Überschrift

"Der Pflegerat ist in dem 50-köpfigen Fachgremium vertreten, das den Bericht erstellt hat.es keine Vorgaben zur finanziellen Ausstattung der gesetzlichen Pflege"

Es auch keine Grammatikprüfung :)

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: Was bringen Digitoxin und Vericiguat?

US-Analyse

Was Bewegung bei diesen sieben Krebsarten bringt

Lesetipps
Der Arzt bereitet die epidurale Injektion vor.

© karrastock / stock.adobe.com

Kontroverse um epidurale Injektionen

Spritzen an der Wirbelsäule: Welche Empfehlungen jetzt für die Praxis gelten