Direkt zum Inhaltsbereich

Pharmakologen fordern bessere Aufklärung

Veröffentlicht:

ROSTOCK (di). Das Rostocker Institut für Klinische Pharmakologie fordert eine bessere Aufklärung über die Wirkung von Medikamenten.

"Ärzte und Patienten müssen gleichermaßen für Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten sensibilisiert werden", sagt der Rostocker Pharmakologe Professor Bernd Drewelow. Ziel müsse es sein, dass Patienten bei unerwünschten Nebenwirkungen schnell reagieren. Von den Ärzten fordert Drewelow eine bessere Aufklärung. "Es begegnet uns häufig, dass Patienten nicht richtig aufgeklärt wurden", sagt Drewelow.

Eine Studie aus Rostock mit rund 90 000 Patienten hat nach Angaben des Instituts gezeigt, dass zwischen drei und fünf Prozent der Notaufnahmen in Kliniken wegen unerwünschter Nebenwirkungen von Medikamenten erfolgen. Rund die Hälfte davon gilt als vermeidbar.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Pharmazeutische Dienstleistungen

Nachfrageschub für Grippeimpfung in Apotheken – aber auf Niedrigstniveau

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hautkrebs

Wie sich das Bräunen im Solarium auf das Melanom-Risiko auswirkt

Lesetipps
Grafik eines übergewichtigen Menschen und einem EKG

© Dr_Microbe/stock.adobe.com

Kardiometabolische Erkrankungen

Adipositas und Vorhofflimmern: Besteht ein direkter Zusammenhang?

Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?