Intensivpflege

Plädoyer für Konferenz mit Angehörigen

HAMBURG (eb). Sollte die Therapie begrenzt oder abgebrochen werden? Macht eine Wiederbelebung noch Sinn?

Veröffentlicht:

"In diesen Grenzsituationen dauert es durch Brüche in der Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegenden und Angehörigen häufig lange, bis der Prozess der Entscheidungsfindung abgeschlossen ist - ein Riesen-Zeitaufwand", kritisiert Stefanie Bartzok, Pflegefachkraft für Onkologie am Universitären Cancer-Center Hamburg (UCCH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Auf dem 10. Gesundheitspflege-Kongress am 26. und 27. Oktober in Hamburg, veranstaltet von Springer Medizin, wird die Pflegeexpertin über die Einrichtung einer Angehörigenkonferenz berichten - ein Konzept aus der Intensivmedizin, das sie auf die onkologischen Stationen am UCCH übertragen möchte.

In einer Angehörigenkonferenz kommen in Notfällen alle beteiligten Berufsgruppen - Ärzte, Pflegende, Psychoonkologin gegebenenfalls Sozialarbeiter und Seelsorgerin - mit den Angehörigen zusammen, um sich gemeinsam auf ein Vorgehen zu einigen.

Stefanie Bartzok: "So kann man die vielen Einzelgespräche bündeln und den Behandlungsplan sichern."

Anmeldung zum Fachkongress:

www.heilberufe-kongresse.de oder bei Andrea Tauchert, Tel. 030/82787-5512, andrea.tauchert@springer.com

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Brustkrebs Symbolbild

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Risikoadaptiert und individualisiert behandeln

Frühes Mammakarzinom: So optimieren Sie die Therapie

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Eine Ärztin spricht mit einer Patientin.

© Siphosethu F / peopleimages.com / Stock.adobe.com

Krebsprävention durch Kommunikation

Zu Krebs halten sich Mythen und Irrtümer hartnäckig – Aufklärung tut not

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Drei Operateure in einem Operationssaal.

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe