KV-Wahl in Baden-Württemberg

Pleiten, Pech und Pannen

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Die Pannenserie geht weiter: Vertragsärzte erhalten ihre Wahlunterlagen zum dritten Mal.

STUTTGART. Die KV-Wahl in Baden-Württemberg erleidet eine Pannenserie: Erneut sind in den Wahlunterlagen, die am 4. August zum zweiten Mal an die Ärzte und Psychotherapeuten verschickt wurden, Fehler festgestellt wurden.

Bei rund 140 Exemplaren sei bei der Zusammenheftung etwas schief gegangen. Einige Listen wurden als Folge doppelt aufgeführt, in anderen Fällen fehlten Listen, heißt es in einer Information des KV-Vorstands.

Da die Empfänger der Mängelexemplare nicht identifiziert werden konnten, werden die Stimmzettel für die Wahl der ärztlichen Delegierten komplett neu erstellt und versandt. Nicht betroffen davon sind die Unterlagen für die Wahl der psychologischen Psychotherapeuten, der Kinder- und Jugendlichentherapeuten und der Bezirksbeiräte, teilte die KV mit.

Als Folge des erneuten Fehlers ist die Wahlfrist vom 15. auf den 23. September verlängert worden.

Die beauftragte Druckerei habe den Fehler eingeräumt und bezahle die Mehrkosten, heißt es. Den "Imageschaden der KVBW" werde das nicht ausgleichen können, heißt es seitens des Vorstands.

Bereits Mitte Juli waren drei Fehler auf den insgesamt 13 Listen entdeckt worden. Nach turbulenten Diskussionen in der Vertreterversammlung wurde eine erneute Aussendung der Wahlunterlagen und eine Verlängerung der Wahlfrist beschlossen, die eigentlich schon am 26. Juli enden sollte. (fst)

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