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Psyche streikt häufig

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HAMBURG. Die Ausfalltage durch psychische Erkrankungen sind in Hamburg der wichtigste Grund für Krankschreibungen von Berufstätigen. Laut DAK-Gesundheitsreport verursachten Depressionen und Angststörungen in der Hansestadt im vergangenen Jahr mehr Fehltage als etwa Rückenschmerzen und Erkältungen.

Dies ist in keinem anderen Bundesland der Fall. Insgesamt liegt der Krankenstand allerdings unter dem Bundesdurchschnitt. Im vergangenen Jahr waren von 1000 Erwerbstätigen im Schnitt pro Tag 37 krank geschrieben, bundesweit waren dies laut Auswertung des Berliner IGES Instituts 40.

Ein Beschäftigter in Hamburg fehlte 2013 durchschnittlich 13,4 Tage, bundesweit 14,6 Tage. Nach DAK-Angaben sind Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen in den vergangenen 13 Jahren um 60 Prozent gestiegen. Nach der öffentlichen Verwaltung verzeichnete das Gesundheitswesen die meisten Fehltage. (di)

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