Sachsen

Rettungseinsatz über Grenze wird möglich

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KARLOVY VARY. An der 454 Kilometer langen Grenze von Sachsen und Tschechien sind ab 2016 länderübergreifende Rettungseinsätze möglich.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat eine entsprechende Kooperation mit den drei Regionspräsidenten der Bezirke Karlovy Vary, Liberec und Usti nad Labem unterzeichnet, wie das Innenministerium mitteilte.

"Im Notfall müssen Rettungskräfte schnell an Ort und Stelle sein", sagte Ulbig und fügte hinzu: "Dabei darf es keine Grenzen geben." Die Einsätze können künftig in einem fünf Kilometer breiten Korridor hinter der Grenze stattfinden.

Sollte eine Region im Notfall - etwa bei Unfällen oder Naturkatastrophen mit vielen Verletzten - zu wenige Rettungskräfte haben, kann die für den Einsatz zuständige Leitstelle ohne Umwege den Partner auf der anderen Seite der Grenze um Hilfe bitten. (lup)

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