Sachsen rechnet durch Konvergenz mit Honorarplus

DRESDEN (tt). Die KV Sachsen rechnet mit Honorarzugewinnen, sollten die Faktoren Morbidität oder Demografie bei der bundesweiten Konvergenz der vertragsärztlichen Vergütung maßgeblich werden sollten.

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Bei beiden Faktoren, so der KV-Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Heckemann, sei die anzunehmende "Veränderungsrate für Sachsen höher als die durchschnittliche Rate für den Bund".

Beim Demografiebezug läge die Rate, so eine Berechnung der KV, 34 Prozent über der des Bundes, beim Bezug auf die Morbidität immer noch bei 17 Prozent über dem Bundesschnitt.

"Zugewinne wird es in Sachsen also bei beiden Ansätzen geben", erklärte Heckemann. "Auch die Abweichungen in Euro bewegen sich nicht in einer Größenordnung, die es erforderlich erscheinen lassen, alle Register zu ziehen." Gleichzeitig wandte er sich dagegen, dass der soziodemografische Faktor "Single-Haushalt" als Bezugsgröße diskutiert wird.

"Wenn zum Beispiel der Versorgungsbedarf in einer Großstadt wie Hamburg überdurchschnittlich ist, kann das am hohen Anteil von Single-Haushalten liegen", sagte Heckemann. Wahrscheinlicher sei aber, dass aufgrund einer höheren Arztdichte "mehr Gesundheitsleistungen angeboten und damit auch in Anspruch genommen werden".

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