Berufspolitik

Sachsen rechnet durch Konvergenz mit Honorarplus

DRESDEN (tt). Die KV Sachsen rechnet mit Honorarzugewinnen, sollten die Faktoren Morbidität oder Demografie bei der bundesweiten Konvergenz der vertragsärztlichen Vergütung maßgeblich werden sollten.

Veröffentlicht: 25.05.2011, 17:06 Uhr

Bei beiden Faktoren, so der KV-Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Heckemann, sei die anzunehmende "Veränderungsrate für Sachsen höher als die durchschnittliche Rate für den Bund".

Beim Demografiebezug läge die Rate, so eine Berechnung der KV, 34 Prozent über der des Bundes, beim Bezug auf die Morbidität immer noch bei 17 Prozent über dem Bundesschnitt.

"Zugewinne wird es in Sachsen also bei beiden Ansätzen geben", erklärte Heckemann. "Auch die Abweichungen in Euro bewegen sich nicht in einer Größenordnung, die es erforderlich erscheinen lassen, alle Register zu ziehen." Gleichzeitig wandte er sich dagegen, dass der soziodemografische Faktor "Single-Haushalt" als Bezugsgröße diskutiert wird.

"Wenn zum Beispiel der Versorgungsbedarf in einer Großstadt wie Hamburg überdurchschnittlich ist, kann das am hohen Anteil von Single-Haushalten liegen", sagte Heckemann. Wahrscheinlicher sei aber, dass aufgrund einer höheren Arztdichte "mehr Gesundheitsleistungen angeboten und damit auch in Anspruch genommen werden".

Mehr zum Thema

„ÄrzteTag“-Podcast

COVID-19 und schmerzhafte Einschnitte für Schmerzpatienten

Patientendatenschutzgesetz

ePA: Zehn Euro oder besser doch verhandeln?

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Coronavirus tut auch der Schmerzversorgung weh

„Aktionstag gegen den Schmerz“

Coronavirus tut auch der Schmerzversorgung weh

Was Abstandsregeln und Maskenschutz bewirken

COVID-19

Was Abstandsregeln und Maskenschutz bewirken

Corona-Massentests könnten zu höherem Beitragssatz führen

GKV-Spitzenverband warnt

Corona-Massentests könnten zu höherem Beitragssatz führen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden