Spanien kürzt Ausgaben im Gesundheitssystem

MADRID (dpa). Die spanische Regierung hat Kürzungen von insgesamt zehn Milliarden Euro im Bildungs- und Gesundheitssystem geplant.

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Wie die Regierung bekannt gab, sollen die Mitglieder der staatlichen Krankenversicherung künftig einen Teil der verschriebenen Medikamente aus eigener Tasche zahlen. "Nutzlose" Arztbesuche und Untersuchungen sollen reduziert werden.

Zudem will Madrid den sogenannten "betrügerischen Gesundheitstourismus" bekämpfen: Ausländer sollen daran gehindert werden, sich in spanischen Meldeämtern registrieren zu lassen, nur um in den Genuss der staatlichen medizinischen Versorgung zu kommen.

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