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Städtisches Klinikum München: Sparen um jeden Preis

Auch Entlassungen sind bei den Städtischen Kliniken München nicht mehr ausgeschlossen.

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MÜNCHEN (sto). Das Städtische Klinikum München hat einen rigorosen Sparkurs angekündigt. Die Auszahlung der Gehälter und des Weihnachtsgeldes seien jedoch gesichert, teilte die Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Elizabeth Harrison, angesichts umlaufender Gerüchte mit.

Vor dem Hintergrund eines erwarteten Defizits von möglicherweise mehr als 40 Millionen Euro in diesem Jahr, habe der Aufsichtsrat der Städtisches Klinikum München GmbH (StKM) die Geschäftsführung beauftragt, "die Sparanstrengungen noch zu verstärken", teilte das Unternehmen mit.

Bis Mitte Oktober werde ein Sanierungsplan vorgelegt, "Personalanpassungen" seien nicht ausgeschlossen.

Hohes Defizit nach Hygieneskandal

Nach einem Hygieneskandal im vergangenen Jahr hatte die Klinikleitung aufgrund rückläufiger Patientenzahlen ursprünglich mit einem Defizit von etwa 20 Millionen Euro in diesem Jahr gerechnet.

Trotz der eingeleiteten Sparmaßnahmen und Strukturanpassungen müsse inzwischen jedoch mit einer Verdoppelung des Fehlbetrags gerechnet werden, verlautete in München.

Die Städtisches Klinikum München GmbH, die nach eigenen Angaben der größte Anbieter von Gesundheitsleistungen im süddeutschen Raum ist, beschäftigt an fünf Standorten etwa 8500 Mitarbeiter.

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