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Südwesten lässt die Versorgung von Patienten erforschen

STUTTGART (mm). 3,4 Millionen Euro investiert Baden-Württemberg, um die medizinische Versorgung von Patienten wissenschaftlich besser erforschen zu lassen.

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Gefördert werden soll mit dem Geld zum einen ein landesweites Netz, dem alle medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken des Landes sowie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim angehören.

Die Koordination übernimmt das Universitätsklinikum Heidelberg unter Leitung von Professor Dr. Joachim Szecsenyi. Ziel der Einrichtung ist es, sämtliche in der Versorgungsforschung aktiven Einrichtungen des Landes zu vernetzen.

Ebenfalls geplant ist eine Nachwuchsakademie für junge Wissenschaftler. Dafür wendet das Land 1,6 Millionen Euro auf. Gefördert werden damit bis zu 40 Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern.

Bewerben können sich Forscher unter anderem aus der Medizin, der Pharmazie, der Informatik und aus sozialwissenschaftlichen/ökonomischen Fächern. Die Nachwuchsakademie soll junge Wissenschaftler aus der Versorgungsforschung weiter qualifizieren und an internationale Standards heranführen.

Weitere Informationen unter www.versorgungsforschung-bw.de

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