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Eingriffe oft „nicht notwendig“

TK bietet Zweitmeinung zu Kniegelenkersatz-Op an

Versicherte der TK können Zweitmeinungen zu Kniegelenkersatz-Operationen digital einholen. Damit hofft die Krankenkasse, die Zahl der Eingriffe zu reduzieren, die oft unnötig seien.

Veröffentlicht:

Hamburg. Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet ihren Versicherten eine neue digitale Zweitmeinung an. Mit ihr können Patienten laut Mitteilung von Freitag leitliniengerecht überprüfen lassen, ob eine Kniegelenkersatz-Operation notwendig ist.

Dieser Eingriff werde rund 230.000mal im Jahr vorgenommen und gehöre damit zu den häufigsten Krankenhausleistungen in Deutschland, sagte TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas. „Gleichzeitig zeigen uns Auswertungen unseres bestehenden Zweitmeinungsangebots in Schmerzzentren, dass 85 Prozent der Eingriffe zum aktuellen Zeitpunkt nicht notwendig sind.“ Viele Patienten könnten mit gezieltem Muskelaufbau auch länger ohne Knieprothese auskommen.

Über ein Online-Portal soll die Zweitmeinung innerhalb von zwei Werktagen verfügbar sein. Die TK kooperiert mit dem Start-Up DocRobin. (eb)

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Kommentare
Rike Funke 17.01.202518:10 Uhr

Treiber der Kosten im Gesundheitssystem: Krankenhaus und Arzneimittel.

„85 Prozent der Eingriffe sind nicht notwendig“

Chronische Krankheiten sind zwischen 40-90 Prozent lebensstilbedingt. Nicht Symptome kurieren, sondern die Ursachen bekämpfen.

Das wird uns sonst teuer zu stehen kommen.

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