Krankenkassen

TK fordert Werbeverbot für Alkohol

POTSDAM (ami). Die Techniker Krankenkasse fordert ein Alkohol-Werbeverbot. Hintergrund ist der dramatische Anstieg der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Jugendlichen.

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Die Zahl der märkischen Teenager zwischen 15 und 19 Jahren, die wegen Alkoholmissbrauch stationär behandelt werden mussten, ist laut TK zwischen 2000 und 2006 um die Hälfte gestiegen.

2006 mussten 405 junge Männer und 205 junge Frauen in einer brandenburgischen Klinik betreut werden. 93 Patienten seien jünger als 15 Jahre gewesen. "Den jungen Menschen wird vorgegaukelt, dass Spaß, Coolness und Freundschaft untrennbar mit Alkohol verbunden sind", kritisiert die stellvertretende TK-Chefin in Brandenburg Susanne Hertzer die Werbestrategien der Getränkehersteller.

Bei einer Umfrage des Bundesgesundheitsministeriums hätten besonders die 14- bis 16-jährigen angegeben, dass es sich bei ihren Lieblingswerbespots im Fernsehen um Alkoholwerbung handelt. In allen Altersgruppen hätte eine Mehrheit der Jugendlichen gesagt, dass sie Alkoholwerbung mögen, da sie humorvoll und fröhlich-bunt ist.

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