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Streik beendet

Tarifeinigung am Jüdischen Krankenhaus in Berlin

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Berlin. Der Streik am Jüdischen Krankenhaus in Berlin ist beendet. Das teilte die Gewerkschaft ver.di mit, nachdem in der Nacht zu Samstag eine Tarifeinigung über bessere Arbeitsbedingungen vereinbart wurde.

Zur Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sieht er festgelegte Personalbesetzungen vor, außerdem freie Schichten als Ausgleich für Unterbesetzung.

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Nach Gewerkschaftsangaben gelten Personalbesetzungen für fast alle Bereiche der Patientenversorgung, darunter für Pflegekräfte, Pflegehilfskräfte, Servicekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten.

Im kommenden Jahr bekommen die Beschäftigten bei neun unterbesetzten Schichten eine Freischicht, im folgenden Jahr schon nach sieben unterbesetzten Schichten. Ist nur halb so viel Personal im Einsatz wie festgelegt, verdoppelt sich der Belastungsausgleich.

Ver.di: Großer Erfolg

Der neue Tarifvertrag stehe im Einklang mit der Sanierung und stelle weitere Schritte auf eine solide Grundlage, teilte das Krankenhaus mit. „Damit sichern wir die Arbeitsplätze aller unserer Kolleginnen und Kollegen im Jüdischen Krankenhaus Berlin.“

Ver.di sprach von einem großen Erfolg. Mit dem Streik habe man einen Tarifvertrag erreicht, der endlich gute Personalbesetzungen festschreibe, hieß es von der Tarifkommission.

Beschäftigte des Krankenhauses waren am 8. Januar in einen Streik getreten und hatten auch vor dem Abgeordnetenhaus protestiert. Ähnliche Tarifverträge wie den nun vereinbarten gibt es auch bei Vivantes und der Charité. (dpa/bb)

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