Krankenkassen

Techniker Kasse und IKK gegen mehr Umverteilung

BERLIN/HAMBURG (fst). Im kasseninternen Streit über die Zukunft des Finanzausgleichs melden sich die Gegner einer Ausweitung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs zu Wort.

Veröffentlicht: 28.09.2011, 19:04 Uhr

Aus Sicht von Norbert Klusen, Chef der Techniker Kasse, werden "schon heute alle relevanten Erkrankungen berücksichtigt". Ein weiteres Aufblähen des RSA "würde den Weg in die Einheitskasse bahnen", so Klusen.

Insbesondere lehnte der TK-Chef die Forderung der AOK ab, die Kosten der im Laufe eines Jahres gestorbenen Versicherten im Ausgleich stärker zu berücksichtigen.

Ebenso lehnt Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V., eine Ausweitung des Morbi-RSA ab. Es gehe den Befürwortern nicht um eine höhere Zielgenauigkeit, sondern "ausschließlich um höhere Zuweisungen".

Dabei sei auffällig, dass gerade jene Kassen eine noch größere Umverteilung fordern, die "bereits heute finanziell sehr gut ausgestattet sind und keine Zusatzbeiträge erheben".

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