UPD

Unabhängige Patientenberatung startet mit telefonischem Angebot

Die Unabhängige Patientenberatung ist im neuen Rechtskleid an den Start gegangen. Noch befindet sie sich in der Aufbauphase. Die Angebote sollen auf unterschiedlichen Wegen zugänglich gemacht werden.

Veröffentlicht:

Berlin. Die neu gegründete Stiftung Unabhängige Patientenberatung (UPD) hat ihre Arbeit aufgenommen: Am Montag startete sie ihre Beratungsarbeit mit einem telefonischen Basisangebot in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen. Dieses Angebot ist für Bürgerinnen und Bürger kostenfrei, wie die UPD mitteilte.

„Wir schließen heute eine fast sechsmonatige Versorgungslücke in der Patientenberatung, die durch den Neuaufbau der Strukturen leider entstanden ist, und sind froh, den Ratsuchenden nun ein qualifiziertes Beratungsangebot anbieten zu können“, erklärte Stefan Schwartze, der Patientenbeauftragter der Bundesregierung ist. Weitere Formen der Information will die UPD später aufbauen.

Man sei noch in der Aufbauphase und arbeite daran, strukturelle und technische Voraussetzungen zu schaffen, um ein vollumfängliches Beratungsangebot auf unterschiedlichen Kanälen bereitzustellen, so UPD-Vorstand Sven Arndt.

Die Beratung ist anonym und jeweils an Montagen, Dienstagen und Donnerstagen von 9.30 Uhr bis 12 Uhr sowie von 15 Uhr bis 17 Uhr zu erreichen. Mittwochs und freitags ist die Beratungsnummer 0800 0117722 von 9.30 Uhr bis 14 Uhr erreichbar. (bwa)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt

Mädchen geht chemischen Experimenten in einem Klassenzimmer nach, die Haare stehen ihr zu Berge.

© Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird