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Altenpflegeausbildung

Umlagesystem in NRW hat sich bewährt

Die Zahl der Pflege-Ausbildungsplätze in Nordrhein-Westfalen ist seit 2012 deutlich gestiegen.

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KÖLN. Seit der Einführung der Umlagefinanzierung in NRW im Jahr 2012 hat sich die Zahl der Ausbildungsplätze um 80 Prozent auf mehr als 18 000 erhöht, berichtete Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). Das wertet sie als riesigen Erfolg. "Er zeigt, wie richtig die Entscheidung war, in Nordrhein-Westfalen alle in der Pflege tätigen Einrichtungen an den Kosten für Ausbildung zu beteiligen."

In NRW erhalten die ausbildenden Betriebe sämtliche Kosten aus einem Landesfonds erstattet. Er hat 2017 ein Volumen von rund 317 Millionen Euro. Die Kosten werden auf alle Pflegeheime und ambulanten Dienste verteilt – ganz egal, ob sie ausbilden oder nicht. Die Pflegeschulen sind für die Auszubildenden kostenfrei, sie werden vom Land und den Trägern finanziert.

Zu der im Pflegebericht der Bundesregierung festgestellten Steigerung der Ausbildungszahlen seit dem Schuljahr 2010/2011 habe NRW den Löwenanteil beigetragen, betonte Steffens. Nur mit einer ausreichenden Zahl gut ausgebildeter Pflegekräfte werde man die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen weiterhin gut versorgen können.

Steffens hält es für notwendig, das NRW-Erfolgsmodell bei der Debatte über eine generalisierte Pflegeausbildung zu berücksichtigen. (iss)

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