Berufspolitik

Universität Münster erinnert an verfolgten Pharmakologen

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KÖLN (iss). Die medizinische Fakultät der Universität Münster setzt sich mit ihrer braunen Vergangenheit auseinander. Vor dem Institut für Pharmakologie und Toxikologie wird am Samstag ein "Stolperstein" verlegt.

Er soll an den von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten Pharmakologen Professor Hermann Freund erinnern, der das Institut bis 1935 leitete. Die Stolpersteine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig.

Mit den Gedenktafeln aus Messing, die er in den Bürgersteig einlässt, will Demnig Opfer vor dem Vergessen bewahren. In Münster wird er einen zweiten Stolperstein vor dem letzten Wohnhaus von Freund verlegen.

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