Direkt zum Inhaltsbereich

Verbundweiterbildung in Bremen gestartet

BREMEN (cben). Die neue Bremer Verbundweiterbildung für Hausarztassistenten ist am 15. Februar offiziell an den Start gegangen, der erste Assistent hat die Weiterbildung im Verbund begonnen.

Veröffentlicht:

Krankenhäuser und Arztpraxen bieten in der Stadt Bremen künftig trägerübergreifend für die derzeit knapp 20 Assistenten in Bremen eine vollständige Weiterbildung zur Fachärztin und zum Facharzt Allgemeinmedizin an.

Das Programm bietet ein für die ganze fünfjährige Weiterbildungszeit gültiges begleitendes Curriculum an, das in Bremen entwickelt worden ist. "Dieses Curriculum gilt auch während der Klinik-Abschnitte, sodass auch während der klinischen Ausbildungs-Abschnitte die hausärztliche Perspektive gewahrt bleibt", sagt Günther Egidi von der Bremer Arbeitsgemeinschaft der weiterbildenden Hausärztinnen und Hausärzte.

Die Assistenten werden von fast allen Krankenhäusern und allen weiterbildenden Hausarzt-Praxen zehn Mal im Jahr für drei Stunden für die curriculare Fortbildung freigestellt.

Nicht nur während der Weiterbildung im Krankenhaus, sondern auch für die Arbeit in Vertragsarzt-Praxen wird das Tarifgehalt garantiert.

Gesundheitssenatorin begrüßt Projekt

Die Kosten für die Honorare und Organisation tragen die beteiligten Kliniken. Die Koordination übernimmt die bei der Ärztekammer Bremen (ÄKHB) angesiedelte Koordinierungsstelle für Allgemeinmedizin (KOSTA).

Gerade in den sozial schwächeren Bremer Stadtteilen werden in den kommenden Jahren viele Hausärzte in den Ruhestand gehen.

Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper begrüßt daher das Projekt: "In Bremen stellen wir in bestimmten Stadtteilen schon Hausärztemangel fest, auch wenn hiervon bundesweit hauptsächlich ländliche Gebiete betroffen sind."

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Schmerzen im Unterleib: HWI werden künftig nach Krankheitszeichen klassifiziert.

© Science Photo Library

Neuklassifikation

Unkomplizierte und komplizierte Harnwegsinfektion? Das war einmal!

Jemand richtet eine Lupe auf die Abbildung eines menschlichen Herzes.

© valiantsin suprunovich / Getty Images

Erkrankung des Herzmuskels

Magnetokardiographie zur Kardiomyopathie-Diagnostik?