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Versorgungsgesetz bringt keine Vorteile für Hamburg

Die beratenden Fachausschüsse in der KV Hamburg sehen die Metropolregion benachteiligt.

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HAMBURG (di). Nach dem KV-Vorstand schlagen nun auch die beratenden Fachausschüsse in Hamburg Alarm wegen des geplanten Versorgungsstrukturgesetzes.

Sie stimmen die Bevölkerung auf längere Wartezeiten, Wartelisten für ambulante Operationen und eine deutlich schlechtere Versorgung in den sozialen Brennpunkten ein.

Das Gegenteil bewirkt

Die Ausschusssprecher Dr. Dirk Heinrich (Fachärzte) und Volker Lambert (Hausärzte) fordern Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) sowie die Bundestagsabgeordneten aus der Hansestadt auf, sich in Berlin für eine bessere Versorgung einzusetzen - mit dem Versorgungsgesetz wird nach ihrer Auffassung das Gegenteil bewirkt.

"Das Versprechen der Politik, die Verantwortung für die Gestaltung der Versorgung wieder auf die regionale Ebene zu geben, wurde nicht gehalten. Stattdessen soll jetzt die hamburgische Versorgung nach zentralistischen Vorgaben organisiert werden", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Ausschüsse.

Damit aber lasse sich der besondere Versorgungsbedarf einer Metropolregion nicht abbilden.

Regionen mit wachsender Bevölkerungszahl wären benachteiligt

Sie kritisieren, dass die Versichertenzahlen, die zur Kalkulation des für die Versorgung bereitgestellten Geldes der Krankenkassen herangezogen werden, auf dem Niveau von 2010 eingefroren werden sollen. Regionen mit wachsender Bevölkerungszahl wie Hamburg wären damit benachteiligt.

Außerdem kritisieren sie, dass es keine Berechnung der finanziellen Mittel gibt, die für die Versorgung von Patienten aus dem Umland benötigt werden. Dieser Anteil ist in Hamburg besonders hoch.

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