Berufspolitik

Vorbehalte gegen geistig behinderte Schüler

GÜTERSLOH (dpa). Gegen einen gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung gibt es in Deutschland einer Umfrage zufolge erhebliche Vorbehalte.

Veröffentlicht: 21.06.2011, 05:00 Uhr

Nur etwa die Hälfte der Befragten (56 Prozent) befürwortet die Einbeziehung geistig behinderter Schüler, wie die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh mitteilte.

Der gemeinsame Unterricht mit Körperbehinderten fand hingegen bei 88 Prozent Zuspruch. Lediglich 53 Prozent der Befragten votierten dafür, verhaltensauffällige Kinder in den Unterricht zu integrieren.

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hatte im Auftrag der Stiftung im Februar bundesweit gut 1500 Menschen befragt.

Mehr zum Thema

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Keine Lust aufs Essen? Übelkeit und Geschmacksverlust deuten bei Kindern eher auf COVID-19 als Atemwegssymptome.

Corona-Splitter

Die COVID-19-Symptome bei Kindern

Die Apothekenreform ist in trockenen Tüchern, die ABDA lobt sie als Beitrag zu einer „zukunftsfähigen Arzneimittelversorgung“.

Gesetzgebung

Bundesrat winkt Apothekenreform durch

Gesundheitsminister Spahn während der Debatte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Bundestag. Die Reaktionen sind zwiespältig.

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an