Berufspolitik

Warndatei der Pädiater - Verstoß gegen Berufsrecht?

Veröffentlicht:

DUISBURG (eb). Eine von Kinderärzten in Duisburg aufgebaute Warndatei über so genannte Risikokinder ist möglicherweise nicht mit dem ärztlichen Berufsrecht vereinbar, meldet der "Focus".

Die Ende 2007 von 26 Pädiatern etablierte Warndatei "Riskid" soll dem wechselseitigen Austausch der Ärzte über Kinder dienen, die als gefährdet durch Misshandlung oder Verwahrlosung gelten. 180 Kinder seien dort bisher erfasst. Nach einem Gutachten des Verfassungsrechtlers Stefan Huster ist dieser Austausch nicht mit der Schweigepflicht vereinbar, so der "Focus".

Mehr zum Thema

126. Deutschen Ärztetages

Ärztliche Freiheit und weibliche Führung gefordert

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Der Bundesgesundheitsminister bei der Eröffnung des 126. Deutschen Ärztetags. Bei der neuen GOÄ beißt BÄK-Präsident Reinhardt bei Karl Lauterbach auf Granit.

© Michaela Illian

126. Deutscher Ärztetag

Lauterbachs Reform-Agenda lässt die GOÄ außen vor