Fehlende Finanzmittel

Weiter riesiger Investitionsstau bei Krankenhäusern

Drei Milliarden Euro Investitionsmittel fehlen den Kliniken, beklagen die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Krankenversicherer.

Veröffentlicht:

Berlin. Den deutschen Krankenhäusern fehlen in diesem Jahr mindestens drei Milliarden Euro für bestandserhaltende Investitionen. Darauf weisen die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der GKV-Spitzenverband sowie der Verband der Privaten Krankenversicherung in einer gemeinsamen Pressemitteilung hin.

Grundlage für dieses Ergebnis ist die aktuelle Investitions-Analyse für das laufende Jahr.

Die Bundesländer, deren gesetzlicher Auftrag die Investitionsfinanzierung ist, deckten mit den von ihnen gezahlten Mitteln lediglich 50 Prozent der eigentlich benötigten sechs Milliarden Euro ab, heißt es.

Gesetzliche Vorgaben gefordert

Analysiert wurden die Kalkulationen von 85 Krankenhäusern. Hier wurden die sogenannten Investitionsbewertungsrelationen jedem einzelnen Behandlungsfall zugeordnet.

Aus dem sich ergebenden Verhältnis könne für jedes Krankenhaus ein Investitionsbedarf berechnet werden, heißt es.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Krankenversicherer fordern eine verbindliche, gesetzliche Vorgabe, die notwendigen Mittel bereitzustellen. „Gerade in Zeiten einer Pandemie und allgegenwärtigen Forderungen nach mehr Intensivbetten und besserer Ausstattung wird dies deutlich“, heißt es. (chb)

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