Wolfgang Eckert bleibt KV-Chef im Nordosten

Veröffentlicht:

SCHWERIN (di). Dr. Wolfgang Eckert soll die KV Mecklenburg-Vorpommern auch in den kommenden sechs Jahren führen. Die neue Vertreterversamlung wählte den 67-jährigen Allgemeinmediziner aus Rostock erneut zum KV-Vorsitzenden.

Er setzt sich für die wohnortnahe Versorgung ein, hat die KV im Nordosten "zu einer der geachtetsten in Deutschland" gemacht und sich in den vergangenen Jahrzehnten hohe Verdienste erworben - mit solchen Vorschusslorbeeren aus den Reihen der Vertreter ausgestattet, geriet die Wahl des KV-Vorstands für Eckert zur Formsache.

23 von 24 möglichen Stimmen erhielt Eckert, der damit bis zum 31. Dezember 2016 der KV vorstehen wird. Eckert hat das Amt seit 1997 inne, zuvor war er zweiter Vorsitzender. Unter seiner Führung ist es der KV gelungen, deutlich verbesserte Honorarbedingungen für die niedergelassenen Ärzte zu schaffen. Ein weiterer Meilenstein in seiner Amtszeit ist die Einrichtung des Lehrstuhls für Allgemeinmedizin in Rostock.

Neben Eckert, der die Interessen der KV auf Bundesebene vertreten soll, wählte die KV zwei weitere Vorstandsmitglieder - bislang bestand der Vorstand nur aus zwei Personen. Das Vorstandsressort hausärztliche Versorgung besetzt der Neubrandenburger Allgemeinmediziner Dr. Dieter Kreye (49 Jahre), der 18 Stimmen erhielt.

Für das Ressort fachärztliche Versorgung wählte die Versammlung Diplom-Mediziner Fritjof Matuszewski (48 Jahre, 19 Stimmen) aus Demmin.

Der bisherige zweite Vorsitzende Dr. Dietrich Thierfelder war, wie berichtet, nicht mehr angetreten. Die Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Diplom-Mediziner Torsten Lange (49) aus Rostock und sein Stellvertreter Dr. Lothar Wilke (65) aus Schwerin wurden in ihren Ämtern bestätigt. Beide sind Allgemeinärzte.

Eine große Herausforderung für den neuen Vorstand wird in der Sicherung der wohnortnahen Versorgung liegen - in vielen Regionen des Flächenlandes finden Praxisinhaber nur schwer einen Nachfolger.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

Herzchirurg mit Installateurfirma

Das Doppelleben des Dr. Jean-Philippe Grimaud: Arzt und Klempner

Lesetipps
Endoskopische Auffälligkeiten bei der Colitis ulcerosa

© Gastrolab / Science Photo Library

Interview

Das ist neu in der S3-Leitlinie Colitis ulcerosa

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?