Schwangerschaften

Zahl der Abbrüche steigt leicht

Veröffentlicht: 12.09.2016, 16:46 Uhr

WIESBADEN. Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland ist in der ersten Jahreshälfte leicht gestiegen. Insgesamt ließen bis Ende Juni rund 51 200 Frauen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Das war eine Zunahme von 0,8 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Zwischen April und Ende Juni war mit knapp 25 000 Schwangerschaftsabbrüchen sogar ein Anstieg um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festzustellen.

Von einer Trendwende könne aber nicht gesprochen werden, hieß es auf Nachfrage. Zwar sei die Zahl in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen. Ein leichter Anstieg bei den Quartalszahlen müsse dennoch zurückhaltend betrachtet werden.

So liegen beispielsweise noch keine allgemeinen Bevölkerungszahlen für das erste Halbjahr vor, um die Daten entsprechend einordnen zu können.

Die meisten der Frauen (73 Prozent), die sich im zweiten Quartal zu einem Abbruch ihrer Schwangerschaft entschlossen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von drei Prozent, während rund sieben Prozent 40 Jahre oder älter waren. (dpa)

Mehr zum Thema

KV und Kammer

Hamburger Ärzte kritisieren Auflösung der Gesundheitsbehörde

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Saftige Finanzspritzen für ÖGD und Kliniken

Konjunkturpaket

Saftige Finanzspritzen für ÖGD und Kliniken

Neue Analyse spricht für Bypass statt Stent

Hauptstammstenose

Neue Analyse spricht für Bypass statt Stent

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden